Psychologische Diagnostik

Was bedeutet eigentlich Psychologische Diagnostik bzw. was ist das?

Eine psychologische Diagnostik (Abklärung) bedient sich verschiedener Methoden (Gespräche, Verhaltensbeobachtung, Tests und Fragebögen), ist ein standardisierter Prozess und dient dazu Antworten auf Fragestellungen zu bekommen.

In der Praxis sieht dies nun wie folgt aus:

 

Beginnend mit Explorationsgesprächen bzw. standardisierten Interviews aber auch Verhaltensbeobachtung kommen individuell abgestimmte Testverfahren bzw. Fragebögen zum Einsatz.

 

Nach erfolgter Auswertung werden Schlussfolgerungen im Rahmen eines erklärenden Abschlussgespräches rückgemeldet. 

 

Das Stellen von Diagnosen erleichtert oftmals die Planung einer vielleicht notwendigen Behandlung/Therapie. Insofern sind Diagnosen Teil des Prozesses, jedoch weder Ziel noch Endpunkt.

 

Konkret bedeutet dies nun, eine psychologische Diagnostik ist sinnvoll wenn

bei Kindern- und Jugendlichen:

  • Entwicklungsauffälligkeiten

  • Verhaltensschwierigkeiten

  • Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme

  • Ängste

  • Probleme in der Schule

  • Konflikte in der Familie

  • Soziale Probleme

  • Schlafstörungen

  • Sprachschwierigkeiten

  • Identitätsproblematiken (insbesondere Transgender)

auftreten.

bei Erwachsenen:

  • Ängste und Depressionen

  • Überforderungen im Alltag sowie in der Berufswelt

  • Krisensituationen

  • Traumatisierungen

  • Soziale Schwierigkeiten

  • Schlafstörungen

  • Stimmungsschwankungen

  • Persönlichkeitsauffälligkeiten

auftreten.​

im höheren Erwachsenenalter:

  • Demenz oder Alzheimererkrankungen

  • Orientierungsschwierigkeiten

  • Depressionen und Ängste

  • Merkschwierigkeiten

auftreten. ​

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